Geschichte des Alten Schulhauses
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Nach
kurzem württembergischen Zwischenspiel wurde Schwenningen 1810
badisch. Dadurch traten für das Schulwesen die Regelungen des 13.
badischen Organisationsedikts von 1803 in Kraft. Doch erst durch
den Erlass der neuen Badischen Schulgesetze im Mai 1834 ergaben sich
drastische Änderungen bezüglich Raumgröße und Anzahl der Lehrkräfte.
Da das bestehende Schulhaus den neuen Anforderungen aus baulicher Sicht
nicht gerecht wurde, musste ein Neubau erstellt werden. Nach mehrjährigem
Hin- und Her zwischen Gemeinde und Kirche über die Finanzierung wurde das
Gebäude 1848 fertiggestellt. Bis
1965 wurde das Haus als Schule genutzt und dann vom modernen Schulgebäude
nahe der Kirche abgelöst. In
den frühen ‚’70er Jahren erwarb ein Geschäftsmann aus
Balingen das Haus und baute vier Wohnungen für Gastarbeiter aus der
Textilindustrie ein, sanierte die Fassade und vermietete die Räume im
Erdgeschoss an den Musikverein. In
den ‚’80er Jahren des letzten Jahrhunderts erwarb die Gemeinde das
Haus zurück und nutzte es zur Unterbringung von Asylbewerbern und als
Vereinsräume. 1995
erwarb Eva Hembach das ortsbildprägende Gebäude. Die Schmuckwerkstatt,
zwei Wohnungen sowie ein Ausstellungs- und Seminarraum sind inzwischen
eingerichtet.
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